Akupunktur

 

Aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) stammendes Verfahren, bei dem durch das Einstechen von Nadeln (aus dem Lateinischen:
acus = Nadel / punctio = das Stechen) in Akupunkturpunkte gewünschte Wirkungen erzielt werden.

Die traditionelle chinesische Körperakupunktur, deren Wurzeln ca. 3500 Jahre zurückverfolgt werden können, nimmt die Existenz von 361 Akupunkturpunkten an, die auf Meridianen angeordnet sind. Neben zwölf spiegelbildlichen paarigen Hauptmeridianen auf beiden Körperseiten existieren acht Extrameridiane und eine Reihe von so genannten Extrapunkten. Nach Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des Qi (Lebensenergie) beeinflusst und dadurch Regulierungen und Umsteuerungen erreicht.

Neben der Körperakupunktur hat sich das Konzept der Ohrakupunktur bewährt (Entwickelt 1954 – 1961 vom französischen Arzt Paul Nogier).

Eine Akupunktursitzung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Dabei wird der Patient ruhig und entspannt gelagert, typischerweise bequem liegend oder sitzend. Eine sorgfältige Auswahl der Akupunkturpunkte anhand Ihrer Beschwerden unter Berücksichtigung der Lehren der TCM wird bei jeder Akupunktursitzung individuell durchgeführt. Durch den engen Arzt – Patienten Kontakt wird bei jeder Sitzung über die erreichten therapeutischen Fortschritte und die notwendigen weiteren Sitzungen entschieden. Eine komplette Therapie umfasst in der Regel 5 bis 15 solcher Sitzungen.

Wichtigstes orthopädisches Einsatzgebiet der Akupunktur ist die Schmerztherapie. Bewährt hat sich die Akupunktur bei vielen Erkrankungen des Bewegungs apparates, wie Beschwerden der Wirbelsäule (HWS, BWS, LWS), Kopfschmerzen, bei Arthrose, Knie- und Hüftschmerzen bei Arthrose, Epicondylitis (Tennis – oder Golferellenbogen) und Fingergelenksarthrosen.

Die Akupunktur dient dabei als regulierende Schmerztherapie – eine Heilung von durch Verschleiß (z. B. Arthrose) veränderten Organen ist nicht möglich.

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